Gäste malen während der Reise ihre eigene Zelle auf den Rumpf ihres Schiffes. Was sie dort hinterlassen, fährt mit — und ist noch da, wenn sie längst wieder zu Hause sind.
Jedes Schiff trägt seine eigene Wand mit sich. Auf der Karte sieht man, wo sie gerade fahren — und wie voll ihre Wand schon ist. Tippen Sie ein Schiff an.
Was der Gast tut, dauert zusammen ein paar Minuten.
Die Wand ist der Rumpf des eigenen Schiffes. Der Gast sucht sich eine freie Stelle — Steuerbord achtern, Backbord mittschiffs, wo er möchte.
Sprühen, zeichnen, ein Foto als Plakat — oder ein Satz, aus dem die KI einen Entwurf macht. Alles im Browser oder in der App.
Jede Zelle hat eine Nummer und einen kurzen Link. Der geht an Freunde, kommt auf die Reisefotos — und führt Jahre später zurück.
Nicht der Rumpf, sondern ein Gang — links und rechts, so wie man an Bord wirklich läuft. Jede Reise bekommt ihren eigenen, und er beginnt leer.
Backbord und Steuerbord, wie im echten Gang. Das verdoppelt die Fläche und gibt der Wand eine Richtung — man geht hindurch, nicht daran vorbei.
Der Gang beginnt kurz und verlängert sich, wenn er voll wird. So steht am Ende kein halbleerer Korridor, sondern eine dichte Wand.
Mit dem letzten Reisetag wird der Gang geschlossen. Er bleibt genau so, wie er war — und die nächste Reise fängt wieder bei null an.
Zu jeder Zelle wird festgehalten, an welchem Reisetag sie entstanden ist. Dadurch erzählt der Gang von selbst, wie die Woche verlaufen ist.
An einer Wand im Schiff hängt ein Zeichen. Wer es einscannt, steht im Gang seiner Reise — und kann hindurchgehen, ohne dreihundert Meter zu laufen.
Genau das ist der Trick. Ein Zeichen an der Schiffswand fährt mit dem Schiff — anders als ein Kompass oder eine Koordinate, die an Bord beide ins Leere zeigen.
Ein Regler am Rand: Meter 0, 120, 300. Man setzt sich dorthin, wo man hin will. Zu Fuß wäre der Gang länger als das halbe Schiff.
Die Galerie zeigt alle Werke der Reise als Band — auf dem Telefon, im Browser, auch Monate später von zu Hause aus.
Die Antwort ist überraschend hübsch: ein Gang so lang wie das Schiff fasst jeden einzelnen Gast. Praktisch wird er nie so lang gebraucht.
| Schiff | Gäste | Zellen je Reise | Gang | Ganzer Rumpf wäre |
|---|
Ein Magnet verstaubt. Eine Zelle auf dem Rumpf fährt weiter — und die nächste Reise sieht, wer vorher da war.
Jede Zelle hat einen kurzen Link und einen QR. Gäste schicken ihn selbst herum; das ist Werbung, die niemand als Werbung empfindet.
Wer etwas auf einem Schiff stehen hat, will es wiedersehen. Das Werk bindet an ein bestimmtes Schiff, nicht an eine Marke im Allgemeinen.
Wer veröffentlicht, ist gegenüber dem Betreiber identifizierbar. Jedes Werk lässt sich melden, QR-Codes sind gesperrt, Schlimmes wird sofort verborgen und danach geprüft.
Ein Schiff ist nur der erste Ort, an dem viele Menschen kurz zusammenkommen und etwas mitnehmen wollen. Ein Resort ist derselbe Fall — nur dass die Wand dort stehen bleibt.
An der echten Koordinate des Hotels. Wer wiederkommt, findet seine Zelle — und die der anderen Gäste von damals.
Jede Saison eine eigene Wand, oder eine, die über Jahre wächst. Beides geht; die zweite Form wird mit der Zeit wertvoller.
Der QR am Empfang führt direkt in den Browser. Die App ist für die, die mehr wollen — nicht die Eintrittskarte.